14:21 14 August 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    152034
    Abonnieren

    Die Invasion der US-Truppen im Irak ist laut der US-Diplomatin und Ex-Botschafterin in Kuwait und Libyen, Deborah Johns, ein strategischer Fehler der Vereinigten Staaten im 21. Jahrhundert gewesen.

    In einem Interview mit der Zeitung „Gazeta.ru“ sagte Johns, dass jede militärische bzw. terroristische Aktion gegen die USA mit einem Wechsel der Militärdoktrin des Landes einhergegangen sei.

    „Die Ironie der Entwicklung im Irak besteht darin, dass wir zwei Generale im US-Außenministerium – Colin Powell und Richard Armitage – hatten, die gegen diese Invasion waren. Dabei hatten Zivilisten vom Schlage des Pentagon-Chefs (Donald Rumsfeld – Anm. d. Red.) diese Entscheidung unterstützt“, so Johns.

    Als offizieller Anlass für die Invasion der US-Truppen und der anti-irakischen Koalition im Jahr 2003 im Irak hatte die Information der US-Geheimdienste gegolten, laut der Beweise für die Entwicklung von Massenvernichtungsmitteln im Irak entdeckt worden seien. Diese Behauptung konnte jedoch nicht belegt werden.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Britischer Ex-Außenminister gesteht Mitschuld an Irak-Invasion 2003
    Immer mehr Menschen in Deutschland nicht krankenversichert
    Nach Russland-Kritik: Spahn will deutschen Corona-Impfstoff „so schnell wie noch nie in Geschichte“
    Ex-Anwalt Trumps wirft US-Staatschef heimliche Absprachen mit Russland vor
    Tags:
    Fehler, Invasion, Donald Rumsfeld, Colin Powell, Irak, USA