03:12 14 Dezember 2019
SNA Radio
    Krim

    Von wegen aussichtslos? Krim-Chef findet Weg zu verbesserten Beziehungen zur Ukraine

    © Sputnik / Konstantin Chalabov
    Politik
    Zum Kurzlink
    81627
    Abonnieren

    Die Beziehungen zwischen der Krim und der Ukraine können laut dem Republikchef der Schwarzmeer-Halbinsel, Sergej Aksenow, nur mithilfe der Mundpropaganda verbessert werden.

    „Dort ist das das beste Kommunikationsmittel heutzutage, weil die Medien, wie Sie sehen, in der Ukraine verfolgt werden, obwohl sie (die ukrainische Regierung – Anm.d. Red.) behaupten, dass sie ein demokratischer Staat sind“, sagte Aksenow.

    Wie er ferner mitteilte, können die ukrainischen Medien keine zuverlässigen Informationen über die Situation auf der Krim liefern, aber es sei möglich, objektive Informationen über das Internet oder direkt auf der Halbinsel zu bekommen. Er habe bemerkt, dass jährlich bis zu 50.000 Ukrainer auf die Krim reisen.

    „Wir haben keine Vorurteile. Unsere Freunde, Brüder, bitte, um Gottes Willen. Alle, die mit friedlichen Absichten gekommen sind, sind herzlich willkommen“, betonte Aksenow.

    Die Krim war nach dem Referendum im März 2014 eine russische Region geworden, wobei 96,77 Prozent der Wähler der Republik Krim und 95,6 Prozent der Einwohner von Sewastopol dafür gestimmt hatten. Kiew betrachtet die Krim als sein Territorium, das vorübergehend besetzt sei.

    Die russischen Behörden haben wiederholt darauf verwiesen, dass die Krimbewohner auf demokratischem Wege, in vollem Einklang mit dem Völkerrecht und der UN-Charta für die Wiedervereinigung mit Russland gestimmt haben.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Kiew sorgte selbst für Abspaltung der Krim – ukrainischer Anwalt
    Hätte, wäre, würde: Wie Kiew Krim-Referendum Sinn hätte entziehen können – Parlament
    Es geht um die Menschen! - Krimreisebericht über Menschlichkeit
    Neue Delegation aus Deutschland will Krim besuchen
    Tags:
    Medien, Krim, Ukraine