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    Verbannung von Sputnik aus Nachrichtenseiten gefordert

    © Sputnik / Konstantin Tschalabow
    Politik
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    Die RT- und Sputnik-Chefin Margarita Simonjan hat die Initiative einer US-Denkfabrik kommentiert, laut der die Algorithmen für die Sichtbarkeit der Beiträge von Sputnik und RT in den Newsfeeds der Nutzer revidiert werden sollen.

    „Nun will man uns auf den Nachrichtenseiten verbieten. Natürlich wegen der Meinungsfreiheit“, sagte Simonjan. 

    Für die Annahme eines solchen Gesetzes treten die Experten des US-Rates für auswärtige Beziehungen (CFR), Robert D. Blackwill und Philip H. Gordon, ein. Die beiden bekleiden seit langem hohe Posten in den US-Sicherheitsstrukturen. In ihrem gemeinsamen Gastbeitrag für „The Hill“ fordern sie Schritte für einen Widerstand gegen die russische „Propaganda-Waffe“. Demnach solle Washington Gesetze erarbeiten, dank denen von Drittländern bezahlte politische Werbung identifiziert werden könne. Dabei gehe es unter anderem um den Kampf gegen Fake-Accounts und Fehlinformationen

    Das US-Justizministerium hatte im vergangenen November den Fernsehsender RT America und das Partnerunternehmen Reston Translator, das Sputnik-Programme in den USA sendet, als „Auslandsagenten“ registriert. Eine Warnung hat auch das US-Unternehmen Multicultural Radio Broadcasting bekommen, das die Radioprogramme von Sputnik im AM-Radio sendet.

    Auch RIA Global, das Inhalte für Sputnik produziert, ist als „Auslandsagent“ registriert worden. 

     

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    Tags:
    Gesetz, Propaganda, Meinungsfreiheit, Nachrichten, Bann, Sputnik, RT, Margarita Simonjan, USA, Russland
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