22:59 17 November 2018
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    Bombenangriffe auf Ost-Ghuta (Archiv)

    Mitten in Feuerpause: Militante in Ost-Ghuta gehen in die Offensive – General

    © REUTERS / Bassam Khabieh
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    Trotz der verkündeten Feuerpause sollen Militante im syrischen Ost-Ghuta am Dienstag die Regierungstruppen massiv angegriffen haben. Nach Angaben des in der Region stationierten russischen Militärs gingen die bewaffneten Extremisten gleichzeitig in mehreren Orten in die Offensive.

    „Während der humanitären Pause haben die Kämpfer bewaffneter Gruppen den Angriff auf die Stellungen der syrischen Regierungskräfte in der Region der Ortschaften Chasrama und Naschabija fortgesetzt, nach 13.00 sind sie auch in anderen Richtungen in die Offensive übergegangen“, teilte Generalmajor Juri Jewtuschenko, Chef des russischen Aussöhnungszentrums in Syrien, mit.

    Mehr zum Thema: Ost-Ghuta: Wer verhindert das Ende der Schlacht?

    Die Handlungen der Terroristen wurden von einem intensiven Beschuss aus Artillerie- und Kleinwaffen begleitet.

    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hatte am Samstag die Resolution 2401 verabschiedet, die die Konfliktseiten auffordert, „unverzüglich die Zusammenstöße einzustellen“ und eine humanitäre Pause für einen Zeitraum von mindestens 30 aufeinanderfolgenden Tagen auf dem gesamten Territorium Syriens zu gewährleisten, um humanitären Helfern Zugang zu belagerten Gebieten zu verschaffen und UN-Helfern sowie deren Partnern zu ermöglichen, Schwerkranke und Verletzte in Sicherheit zu bringen.

    Mehr zum Thema: Humanitärer Korridor in Ost-Ghuta unter Beschuss – Zivilisten blockiert

    Am Montag verkündete Russland eine tägliche Feuerpause in Ost-Ghuta von 9 bis 14 Uhr Ortszeit. Am 27. Februar um neun Uhr morgens wurde der humanitäre Korridor für die Zivilisten geöffnet, um sie aus der Deeskalationszone herauszuführen. In dieser Zeit stellten die syrischen Regierungstruppen den Beschuss der Terroristen ein. Jedoch konnte kein einzelner Zivilist die Zone verlassen, weil die Terroristen sie aktiv beschossen.

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