04:13 26 Januar 2020
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    Der US-Sondergesandte für die Ukraine Kurt Volker hat in einem Interview mit dem Magazin „The National Interest“ Voraussetzungen für die Lockerung der westlichen Sanktionen gegen Russland genannt.

    Laut Volker wird eine Lockerung von Sanktionen dann möglich sein, wenn Moskau zur Erzielung des Friedens im Donbass beitragen wird.

    Die Lockerung der Einschränkungsmaßnahmen würde zwar relativ gering sein, betonte Volker. Allerdings werde auch eine solche geringe Lockerung die Beziehungen zwischen Moskau und Washington fördern, denn es würde ihre Fähigkeit zur Verständigung zeigen.

    Zudem bedauerte Volker, dass es keine Fortschritte auf dem Weg zum Frieden im Südosten der Ukraine gebe. Dies liege unter anderem an den divergierenden Haltungen der Parteien in Bezug auf den Einsatz einer UN-Friedenstruppe in der Ukraine.

    Schließlich bezweifelte der Sondergesandte die Möglichkeit einer umfassenden russischen Invasion in die Ukraine. „Die Ukraine ist ein wesentlich stabileres Land, als man es erwartet hätte", sagte er.

    Dabei sprach er auch die Warnung aus, die USA würden Russland nicht erlauben, „neue ukrainischen Gebiete anzuschließen".

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    Tags:
    Lockerung, Frieden, Sanktionen, Kurt Volker, Donbass, USA, Russland, Ukraine