01:53 27 Juni 2019
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    „Süßwarenkönig“ Poroschenko klagt über „bitteres Leben“: Vermögen geschrumpft

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    Petro Poroschenko, der ukrainische Präsident und der Besitzer des Schokoladen-Unternehmens „Roshen“, hat sein Leben auf dem Posten des Staatschefs als „gar nicht süß“ bezeichnet.

    „Ich möchte jetzt mein Leben nicht besprechen, glaubt mir aber, dass es gar nicht süß ist. Wenn ihr euch dafür interessiert, lade ich euch ein, einen Tag mit mir zu verbringen. Sicherlich werdet ihr eure Meinung ändern“, sagte Poroschenko bei einer Pressekonferenz in Kiew.

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    Vor seiner Wahl zum Präsidenten vor fast vier Jahren sei sein Vermögen viel größer gewesen, betonte Poroschenko.
    Der Schokoladenfabrikant und Milliardär Poroschenko ist seit Juni 2014 Präsident der Ukraine. Nach Angaben des britischen Senders BBC sind Poroschenkos Einnahmen nach einem Jahr Präsidentschaft um das Siebenfache gewachsen.
    Trotz seines Wahlversprechens hat Poroschenko sein Business nicht verkauft. Die Fabrik Roshen, die zu den größten Süßwarenunternehmen der Welt zählt, wird von der Investmentgesellschaft RIT Capital Partners Plc verwaltet. Medien bezeichnen Poroschenko oft als „Süßwaren“- beziehungsweise „Schokoladenkönig“.

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    Im Januar berichtete das Portal „Strana.ua“, dass Poroschenko die Weihnachtsferien auf den Malediven verbracht habe. Zu diesem Zweck soll der ukrainische Geheimdienst SBU dem Präsidenten und seiner Familie Pässe auf andere Namen ausgestellt haben. Der einwöchige Urlaub habe 500.000 US-Dollar (umgerechnet circa 409.000 Euro) gekostet. Dabei soll Poroschenko im Hotel unter dem Namen Mr. Petro Incognito gemeldet worden sein. Der ukrainische Präsident selbst weist dies als falsch zurück.

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    Tags:
    Vermögen, Business, Süßigkeiten, Geld, Wirtschaft, Einkommen, Ukrainischer Sicherheitsdienst SBU, Korporation Roshen, Inlandsgeheimdienst der Ukraine (SBU), Petro Poroschenko, Kiew, Ukraine