00:23 21 November 2018
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    US-Philosoph und Linguist Noam Chomsky

    US-Philosoph Chomsky: Präsident Trumps Militärstrategie bedroht die Welt

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    Politik
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    Der US-Philosoph und Publizist Noam Chomsky, Professor für Linguistik am Massachusetts Institute of Technology, hat heftige Kritik an der Militärstrategie von Präsident Donald Trump geübt.

    „Unter Trump wird sie (Strategie) immer schwächer und weniger effizient“, sagte Chomsky im TV-Programm „Gespräch mit Correa“, das vom 43. Präsidenten Ecuadors, Rafael Correa, im russischen Fernsehsender RT moderiert wird.

    „Die Militärstrategie der USA ist desintegriert und büßt ihr einstiges Ansehen auf dem internationalen Schauplatz ein. Zudem weist diese Strategie eine Richtung zur Zerstörung der Welt“, sagte der Wissenschaftler.

    Die Politik des Weißen Hauses zeichne sich durch (falsches) Verhalten zur realen Existenzkrise auf dem Planeten aus. Dabei meinte Chomsky den Klimawandel.

    „Die USA stellten sich der übrigen Welt quer, indem Washington aus dem Pariser Klimaschutzabkommen ausgestiegen war… Derzeit steuern die USA einen Kurs, der die Gefahr nur noch erhöht. Denn Trumps Administration setzt auf die Förderung von Kohlenwasserstoffen auf dem Territorium der USA.“

    Zu den Gegensätzen zwischen den USA und Nordkorea sagte Chomsky, dass eine Lösung durchaus möglich wäre. Es gehe um den Vorschlag Chinas, wonach Pjöngjang sein Atom- und Raketenprogramm einfriert und Amerika bedrohliche Militärmanöver vor den Grenzen Nordkoreas einstellt.

    „Die leistungsstärksten Flugzeuge der US-Luftwaffe – B-1 und B-52 —, die Atomwaffen an Bord haben können, patrouillieren dauernd entlang der nordkoreanischen Grenze. Das ist eine ernsthafte Bedrohung“, kritisierte Chomsky.

     

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    Tags:
    Kritik, Militärstrategie, Noam Chomsky, Nordkorea, USA