16:13 21 September 2020
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    Der Kreml hat die Verlängerung der US-amerikanischen Sanktionen gegen Russland als rechtswidrig bezeichnet. Dies erklärte am Samstag der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow.

     „Das ist nicht unsere Tagesordnung. Wie der Präsident sagte, sind wir nie die Initiatoren dieser Sanktionen gewesen. Wir betrachten sie als rechtswidrig und schädlich nicht nur für die Völker unserer beiden Länder, sondern auch für die ganze Welt“, so Peskow.

    Am Freitag hatte der US-Präsident Donald Trump die gegen Russland verhängten Sanktionen um ein weiteres Jahr verlängert. Washington hatte diese einschränkenden Maßnahmen im März 2014 wegen der Situation auf der Krim und in der Ukraine verkündet und sie dann mehrmals verlängert und erweitert. Diesen Russland-Sanktionen hatten sich ebenso die Länder der Europäischen Union, Kanada, Norwegen und Australien angeschlossen.

    Moskau verkündete im Gegenzug seinen Kurs auf die Importsubstitution, es beschloss Einschränkungen für die Lebensmitteleinfuhr aus Ländern, die den Sanktionen zugestimmt hatten. Bei all dem haben die russischen Behörden wiederholt betont, dass sie keine Konfliktseite in der Ukraine seien, dass die Bewohner der Krim auf demokratische Weise und im vollen Einklang mit der Satzung der Uno bei dem Referendum im März 2014 für die Wiedervereinigung mit Russland gestimmt hätten.

    Wie Präsident Wladimir Putin sagte, ist die Politik künstlicher Einschränkungen in den internationalen Geschäftsbeziehungen ein Weg, der in eine Sackgasse führt und für alle einen verlorenen Gewinn und direkte Verluste bedeutet.

     

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    Tags:
    Kreml, Reaktion, Sanktionen, Donald Trump, USA, Russland