10:18 17 Dezember 2018
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    Russlands Soldat in Syrien (Archiv)

    Offizielles Blatt der US-Armee erkennt Russlands Sieg in Syrien an

    © Sputnik / Verteidigungsministerium Russlands
    Politik
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    Russland hat in Syrien mit „eindrucksvoller Effizienz, Flexibilität und Koordinierung aller militärischen und politischen Aktionen“ einen Sieg erzielt. Das schreibt „Military Review“, ein Magazin der US-Armee, in seiner März/April-Ausgabe.

    Michael Kofman, leitender Forschungswissenschaftler beim US-amerikanischen Zentrum für Marineanalyse (Center for Naval Analysis, CNA), und Matthew Rojansky, Leiter des Kennan Institute beim Woodrow Wilson Center in Washington, schreiben in ihrem Artikel für „Military Review“, dass es Russland gelungen sei, „die Monopole des Genfer Prozesses und der diplomatischen US-Führung“ zu brechen. Nun sei den Verhandlungen in der kasachischen Hauptstadt Astana zur Syrien-Regelung eine größere Rolle zuteil geworden.

    Den Verfassern zufolge hat Russland wirksame Beziehungen zu fast allen Schlüsselspielern der Region hergestellt – von Saudi Arabien bis zum Iran. Ferner habe der syrische Präsident Baschar al-Assad nicht nur seine Macht aufrechterhalten, sondern seine Positionen so verstärkt, dass er imstande sei, „Bedingungen seiner Beteiligung an den Genfer Verhandlungen zu diktieren“.

    „Das ist ein offensichtlicher Sieg für Russland, das seine Erfolge in langfristige Mietverträge für seine Stützpunkte Hmeimim und Tartus umwandelte sowie russische Unternehmen positionierte, die in Zukunft eine potenziell wichtige und lukrative Rolle bei der Rekonstruktion Syriens spielen können“, heißt es im Artikel.

    Im Dezember hatte der russische Präsident Wladimir Putin in einem an seinen syrischen Amtskollegen Baschar al-Assad gerichteten Gratulationsschreiben eine weitere Verteidigung der Souveränität und der Einheit Syriens versprochen.

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    Tags:
    Flexibilität, Effizienz, Zukunft, Sieg, Koordinierung, Verteidigung, Souveränität, Kennan Institute, USA, US-Fachmagazin "Military Review", Woodrow Wilson Center, Matthew Rojansky, Bashar al-Assad, Michael Kofman, Hmeimim, Tartus, Iran, Saudi-Arabien, Syrien, USA, Russland