16:40 25 April 2018
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    Geschichte von der russischen Einmischung? Lächerlich! – italienische Politikerin

    © Sputnik / Natalia Seliverstova
    Politik
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    Die Vorsitzende der italienischen Rechtspartei „Fratelli d’Italia“ (dt. „Brüder Italiens“), Giorgia Meloni, hat die alleinige Vorstellung über eine mögliche Einmischung Russlands in die Wahlen in westlichen Ländern als lächerlich bezeichnet.

    „Die Geschichte von der Einmischung Russlands in die italienischen Wahlen begann mit einer Erklärung des ehemaligen US-Vizepräsidenten Joe Biden, die unsere Geheimdienste eindeutig widerlegt haben. Die westlichen Demokratien sind komplexe soziale Strukturen, und allein die Vorstellung, von einzelnen Ländern oder Hacker-Gruppen beeinflusst zu werden, ist lächerlich“, äußerte Meloni gegenüber Journalisten.

    Italien hätte im Jahr 2011 „einen der schwersten Angriffe auf die Demokratie im Westen“ erlebt: „Die legitime Regierung, die dem politischen Wahnsinn der EU widerstand, wurde infolge eines Komplotts gestürzt, der von den Finanzbehörden in Brüssel und einigen europäischen diplomatischen Kreisen organisiert wurde“, fügte die Parteichefin hinzu.

    Nach Ansicht von „Fratelli d’Italia“ stelle nicht die ausgedachte russische Einmischung in die Wahlprozesse eine Gefahr dar, sondern der Versuch der technokratischen Elite, die Souveränität des Landes zu zerstören. „Ihre Verteidigung wird für unsere Partei in der Regierung eine Priorität sein“, schloss Meloni.

    Am Sonntag finden in Italien Parlamentswahlen statt.

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    Tags:
    Souveränität, Komplott, Hacker, Einmischung, Wahlprozesse, italienisches Parlament, Geheimdienste, Fratelli d’Italia, Joe Biden, Giorgia Meloni, Westen, Brüssel, EU, Russland, Italien
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