03:47 19 August 2018
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    Russischer Politiker fordert Todesstrafe für Ausländer wegen Wahleinmischung

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    Politik
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    Eine Einmischung von Ausländern in den Wahlkampf in Russland soll entweder mit der Höchststrafzeit oder Todesstrafe bestraft werden. Diese Meinung äußerte der Leiter des russischen Duma-Ausschusses für die Angelegenheiten der GUS, Leonid Kalaschnikow, am Montag.

    „Es gibt in Russland eine Höchststrafzeit von 25 Jahren, aber keine Todesstrafe. Man muss mit 25 Jahren oder mit der Todesstrafe bestrafen, weil dies (dieses Verbrechen — Anm. d. Red.) eine Änderung der Verfassungsordnung ist. Das ist das schwerste Verbrechen, das es nur gibt, außer Misshandlung und Mord“, sagte Kalaschnikow gegenüber Sputnik.

    Zuvor hatte Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, geäußert, dass die USA auf reiche Traditionen der Einmischung in die Angelegenheiten anderer Länder, darunter auch Russlands, zurückblicken könnten.

    Seit 1996 wird die Todesstrafe in Russland nicht mehr angewendet, seit einem Jahrzehnt wird sie auch nicht mehr verhängt. Diese Strafmaßnahme ist aber in der Strafgesetzgebung des Landes vorgesehen.

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    Tags:
    Bestrafung, Wahleinmischung, Wladimir Putin, Leonid Kalaschnikow, Russland
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