01:02 27 April 2018
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    Margot Klestil-Löffler (l.) erhält von Wladimir Putin einen Welpen, 2004

    Österreich ruft Russland-Referat ins Leben

    © AP Photo / Rudi Blaha
    Politik
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    Die neue österreichische Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) möchte die Beziehungen ihres Landes zu Moskau verbessern und schafft deswegen ein eigenes Russland-Referat in ihrem Ministerium. Zuständige Sonderbeauftragte soll die Spitzendiplomatin Margot Klestil-Löffler werden, berichtet die Zeitung „Der Standard“.

    Die Abteilung soll noch in diesem Monat eingerichtet werden und ist Teil einer Neuorientierung des österreichischen Außenministeriums mit stärkerer Fokussierung auf Russland und China.

    Die österreichischen Medien sprechen laut ostexperte.de zum Teil von einer heimlichen Konkurrenz zu Bundeskanzler Sebastian Kurz auf der diplomatischen Bühne. Kurz selbst war erst vor wenigen Tagen in Russland, wo er sich mit Präsident Wladimir Putin traf.

    Die für die Abteilung zuständige Diplomatin Klestil-Löffler war zwischen 2009 und 2014 als Botschafterin in Moskau tätig. Damit bestellt die neue Ministerin nun eine erfahrene Diplomatin, die über enge Kontakte zur russischen Regierung verfügen soll. Sie soll sowohl mit Putin als auch mit dem russischen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew befreundet sein. Im Jahr 2004 habe ihr Putin zwei Hundewelpen geschenkt, als sie – damals noch als First Lady – mit Bundespräsident Klestil in Russland zu Gast gewesen war.

     

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    Tags:
    Referat, Abteilung, Beziehungen, Freiheitspartei Österreichs (FPÖ), Sebastian Kurz, Karin Kneissl, Wladimir Putin, Margot Klestil-Löffler, China, Österreich, Russland