14:41 24 April 2018
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    Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un (r.) und Südkoreas nationaler Sicherheitsberater Chung Eui-yong drücken einander die Hand

    Trump kommentiert Kims Treffen mit südkoreanischer Delegation

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    „Wir werden mal sehen, was weiter passiert“. So kommentierte US-Präsident Donald Trump das jüngste Treffen des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un mit einer südkoreanischen Delegation.

    „Ein Fortschritt bei den Verhandlungen mit Nordkorea ist möglich. Zum ersten Mal seit Jahren unternehmen alle interessierten Seiten ernsthafte Anstrengungen. Die Welt schaut hin und wartet. Möglicherweise werden sich diese Hoffnungen als falsch erweisen. Aber die USA sind bereit, bei den Verhandlungen mit Nordkorea in eine beliebige Richtung zu gehen“, schrieb Trump im Kurznachrichtendienst Twitter.

    Eine ranghohe Abordnung Südkoreas hatte vom 5. bis 6. März Nordkorea besucht, um sich mit Kim zu treffen. Nach Angaben der Administration des südkoreanischen Staatschefs einigten sich die Seiten auf ein Gipfeltreffen Ende April. Zudem wird ein Heißer Draht eingerichtet, um Konsultationen durchzuführen und mögliche militärische Spannungen abzubauen.

    Zudem bekundete Pjöngjang seinen Wunsch nach einem offenen Dialog mit den USA, bei dem Probleme der Denuklearisierung der Koreanischen Halbinsel und der Normalisierung der bilateralen Beziehungen erörtert werden sollen. Dabei ging Nordkorea die Verpflichtung ein, für die Zeit der Verhandlungen keine Atomtests durchzuführen und keine Raketen zu starten.

    Den Angaben zufolge gab Nordkorea zu verstehen, dass Pjöngjang keinen Grund für den Besitz von Atomwaffen haben wird, sollte das Land militärisch nicht bedroht und sollten Garantien für den Erhalt des nordkoreanischen Regimes gewährt werden. Zudem bekräftigte Nordkorea, dass gegen Südkorea weder nukleare noch konventionelle Waffen eingesetzt werden, hieß es.

    Tags:
    Stellungnahme, Treffen, Kim Jong-un, Donald Trump, Südkorea, Nordkorea, USA
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