06:16 05 Dezember 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    919276
    Abonnieren

    Die Botschaft und weitere Einrichtungen Russlands in Syrien haben am späten Dienstagabend erneut unter heftigem Beschuss gestanden. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde aus der Rebellen-Enklave Ost-Ghuta geschossen.

    „Aus den von Militanten kontrollierten Gebieten gab es weiter Angriffe auf Damaskus“, teilte General Juri Jewtuschenko mit. „Beschossen wurden auch die russische Botschaft, die Handelsvertretung und das Zentrum für die Aussöhnung der Konfliktparteien“, so der General, der dieses Zentrum leitet.

    In der vergangenen Woche hatte Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit dem neuen österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz in Moskau mitgeteilt, dass täglich bis zu 80 Raketen und Minen aus Ost-Ghuta auf Damaskus abgefeuert würden.

    Die Minen würden sogar auf dem Territorium der russischen Botschaft und der Handelsvertretung einschlagen. „Soll man das wohl unendlich dulden? Nein, natürlich nicht“, so der russische Präsident. Nach seinen Angaben operieren in Ost-Ghuta Organisationen, die von der Uno als terroristisch eingestuft sind.

    Haben Sie einen Account in den sozialen Netzwerken? Werden Sie Fan unserer Facebook- und Instagram-Seite!

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Enthüllungsplattform gegen CNN im Streit über vertuschte Biden-Affäre
    „Von Sahel über das Mittelmeer bis in den Osten“: Maas stimmt Deutsche auf Kooperation mit USA ein
    Grenzdurchbruch aus Ukraine: Bewaffnete Gruppe will nach Russland eindringen
    Österreichs Kanzler Kurz: Migranten „importierten“ Corona-Fälle durch Heimatbesuche
    Tags:
    Verteidigungsministerium, Ost-Ghouta, Ost-Ghuta, Damaskus, Syrien, Russland