13:05 15 August 2018
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    Sergej Schelesnjak (Archiv)

    Russischer Außenpolitiker: Begründung der US-Sanktionspolitik kläglich

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    Politik
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    Versuche der USA, die neuen Sanktionen gegen Russland mit einer Verschlechterung der Lage in der Ukraine zu begründen, nehmen sich kläglich und nicht überzeugend aus. Das erklärte der Außenpolitiker Sergej Schelesnjak, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma, am Mittwoch in Moskau.

    „Der Krieg, den das von den USA kontrollierte und finanzierte Kiew gegen den Donbass führt, wie auch die gesamte Ukraine-Krise, in die die bestechliche Bande von Anstiftern des Maidan das Land gestürzt hat, lösen in Europa seit langem Gereiztheit und Müdigkeit aus“, sagte der Parlamentarier.

    Ihm zufolge müssen Länder Europas infolge der von Washington aufgezwungenen antirussischen Sanktionspolitik erhebliche Verluste hinnehmen. „Immer öfter weisen vernünftig denkende europäische Politiker auf die Notwendigkeit hin, diese Politik aufzugeben.“

    „Deshalb wird der Druck Washingtons auf Europa immer neue Formen annehmen, darunter Handelskriege, die Forderung nach einer Aufstockung des Rüstungsetats und die Erpressung mit Drohungen, aus internationalen Abkommen auszusteigen. Dazu gehören auch die Einschüchterung durch die angebliche russische Aggression und die Erhaltung von Spannungsherden in verschiedenen Regionen der Welt“, betonte Schelesnjak.

    US-Spionagechef Dan Coats hatte am vergangenen Dienstag mitgeteilt, dass neue Sanktionen Washingtons gegen Moskau „binnen einer Woche“ folgen dürften.

     

    Tags:
    Kritik, Begründung, Sanktionspolitik, Sergej Schelesnjak, Russland, USA
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