20:04 17 Oktober 2018
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    Hilfstransport des Roten Halbmondes und syrische Soldaten am Kontrollpunkt Wafideen bei Damaskus.

    Hilfskonvoi erreicht Ost-Ghuta: Wartestelle mit Flaks beschossen

    © REUTERS / Omar Sanadiki
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    Nach dem Eintreffen eines internationalen Hilfskonvois in der umkämpften syrischen Rebellenenklave Ost-Ghuta ist ein Checkpoint, an dem sich kurz davor Hunderte Wartende aufgehalten hatten, mit schweren Waffen angegriffen worden. Verletzt wurde niemand, wie ein Sputnik-Korrespondent vor Ort berichtet.

    An dem Checkpoint in der Ortschaft Muhajam al-Wafideen hatten Hunderte Menschen auf den Hilfskonvoi gewartet, darunter syrische Militärs, Vertreter des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien und Journalisten.

    Nach Einschätzung der syrischen Armee wurde aus großkalibrigen Flugabwehr-Maschinenkanonen geschossen. Dies bestätigte auch der russische General Wladimir Solotuchin, der Chef des Vers;hnungsyentrums.

    >> AfD-Abgeordnete in Damaskus: „Syrien in deutschen Medien grundfalsch dargestellt“ >>

    „Rund eine halbe Stunde nach der Schließung des humanitären Korridors in Ost-Ghuta beschossen Militante den Checkpoint Muhajam al-Wafideen“, sagte Solutuchin. „Nach vorläufigen Angaben wurde aus Flugabwehr-Geschützen geschossen. Opfer konnten vermieden werden.“

     

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    Tags:
    Krieg, Das Russische Zentrum zur Versöhnung von Kriegsparteien, Damaskus, Syrien