03:31 23 Juli 2018
SNA Radio
    EU-Außenbeauftrage Federica Mogherini

    In nur drei Jahren: So viel Geld gibt EU für humanitäre Hilfe an Kiew

    © REUTERS / Muhammad Hamed
    Politik
    Zum Kurzlink
    12591

    Bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko in Kiew am Montag hat die EU-Chefdiplomatin Federica Mogherini erläutert, wie viele Mittel die EU Kiew seit 2014 als humanitäre Hilfe zur Verfügung gestellt hat.

    „Die EU hat eine humanitäre Hilfe in Höhe von 700 Millionen Euro für Bürger geleistet, die auf dem vom Konflikt betroffenen Territorium leben. Dies schließt unter anderem eine weitere Tranche von 24 Millionen Euro mit ein, die die EU für eine Verlängerung der EU-Sonderbeobachtermission bereitstellt“, zitiert der TV-Sender „112 Ukraina“ Mogherini.

    Wie sie ferner ausführte, bereitet die EU zurzeit ein neues Unterstützungspaket von 16 Millionen Euro vor.

    Zuvor hatte der Leiter der EU-Mission in der Ukraine, Hugues Mingarelli, bekannt gegeben, dass die EU die geplante 600-Millionen-Euro-Tranche für Kiew gestoppt habe.

    Der Grund für die EU-Absage seien vier Bedingungen, die Kiew nicht erfüllt habe: die Aufhebung des Ausfuhrverbots für Rundholz, der Start einer automatisierten Prüfung elektronischer Vermögenserklärungen von Beamten, die Verabschiedung des Gesetzes über das Kreditregister der Nationalbank der Ukraine und die Überprüfung wirtschaftlicher Eigentümer von Firmen. Insgesamt soll es 21 Forderungen gegeben haben.

    Seit der Vereinbarung des EU-Hilfsprogramms für die Ukraine erhielt Kiew insgesamt zwei Tranchen.

     

    Zum Thema:

    EU-Kommission plant 32,5 Millionen Euro für Regionalentwicklung der Ukraine
    EU wird der Ukraine müde und nimmt Geld zurück – Medien
    Korrupte Ukraine hat bis auf Weiteres keine Aussicht auf Hilfe der EU
    Am Rande der Möglichkeiten: EU-Kommission zu Finanzhilfen für Ukraine
    Tags:
    humanitäre Hilfe, 112 Ukraina, EU, Hugues Mingarelli, Federica Mogherini, Petro Poroschenko, Ukraine
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren