11:47 19 August 2018
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    Syrische Armee (Archivbild)

    70 Prozent von Ost-Ghuta zurückerobert – Syrische Armee

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    Politik
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    Die syrische Armee hat 70 Prozent des Bezirks Ost-Ghuta in der Nähe von Damaskus von IS-Terroristen* befreit, teilte das Oberkommando der Streitkräfte am Freitag mit.

    „Durch den Preis des Blutes und der Verluste unserer Helden sowie in Koordination mit den alliierten Streitkräften haben wir Dutzende Siedlungen und Dörfer in Ost-Ghuta zurückerobert… Insgesamt 70 Prozent des Territoriums, das von terroristischen Gruppierungen eingenommen wurde“, hieß es.

    Laut der Gesamterklärung ist es den Regierungstruppen gelungen, mehrere tausend Zivilisten über zwei humanitäre Korridore aus dem Gebiet zu evakuieren.

    Dem Dokument zufolge richtet das Armeekommando einen Appell an die Bewohner, humanitäre Korridore zur Flucht vor Terroristen zu benutzen. Zudem bestätigt es die Absicht, die nationale und verfassungsmäßige Pflicht zur Verteidigung der Heimat weiterhin zu erfüllen, bis Frieden und Sicherheit in ganz Syrien wiederhergestellt sind.

    Die Lage in Ost-Ghuta hat sich in den vergangenen Wochen zugespitzt. Am 24. Februar hatte der UN-Sicherheitsrat die Resolution 2401 angenommen, die alle Kriegsparteien auffordert, die bewaffneten Auseinandersetzungen einzustellen und eine humanitäre Pause für mindestens 30 Tage auf dem gesamten Territorium Syriens zu gewährleisten. Die bewaffneten Milizen in Ost-Ghuta beschießen Damaskus täglich mit Raketen und Minen. Unter Beschuss stehen sowohl Randgebiete als auch das Zentrum der Stadt.

     * Islamischer Staat, auch IS, eine in Russland verbotene Terrorvereinigung


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    Tags:
    Terroristen, Befreiung, Krieg, Streitkräfte, IS, Ost-Ghuta, Syrien
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