14:01 03 Juli 2020
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    Die türkische Armee hat nach Angaben des Generalstabs des Landes die Stadt Afrin in Nordsyrien eingekesselt. Verbände, die vom Westen und Osten vorgerückt sind, konnten sich demnach nördlich der Stadt vereinigen.

    "Unsere Verbände, die nach Afrin vom Westen und vom Osten vorgerückt sind, haben sich nördlich der Stadt vereinigt", heißt es wörtlich in der Stellungnahme der türkischen Militärbehörde.

    Nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu hat die türkische Armee zudem mit Hilfe von pro-türkischen Verbänden 12 Ortschaften in der näheren Umgebung von Afrin unter ihre Kontrolle nehmen und so die Verbindung zwischen der Stadt Afrin und der Ortschaft Mabatla unterbrechen können.

    Am 20. Januar hatte der türkische Generalstab die Militäroperation „Olivenzweig“ eingeleitet.

    Sie ist gegen kurdische Einheiten in der nordsyrischen Region Afrin gerichtet, die von den USA unterstützt und von der Türkei als terroristische Organisation eingestuft werden. Die türkischen Truppen werden dabei von der oppositionellen „Freien Syrischen Armee“ (FSA) unterstützt.

    Damaskus verurteilt die türkischen Aktivitäten in Afrin als „Aggression“. Moskau ruft in diesem Zusammenhang alle betroffenen Parteien zur Zurückhaltung und zur Achtung der territorialen Integrität Syriens auf.

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    Tags:
    Einkesselung, Gefechte, Kurden, türkische Armee, YPG, Agentur Anadolu, Freie Syrische Armee (FSA), Afrin, Türkei, Syrien