02:36 19 Januar 2020
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    Österreich fordert erst eine umfassende Aufklärung zum Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergei Skripal durch Experten in Zusammenarbeit mit der Chemiewaffenagentur, bevor es zu Anschuldigungen, Beurteilungen und Verurteilungen kommt. Das sagte die Außenministerin des Landes Karin Kneissl am Montag in Brüssel.

    Sie verwies darauf, dass die EU sich über eine gemeinsame Resolution zum Fall Skripal berate. Doch sie gehe davon aus, dass es noch keine genaue Sachverhaltsaufklärung gebe. „Der Sachverhalt muss durch die Experten umfassend aufgeklärt werden“, sagte Kneissl vor der heutigen Sitzung des Europarates

    Die Experten seien bereits dabei, die Substanzen zu überprüfen, zitieren die russischen Medien ihre Worte. Dies werde aber eine längere Zeit in Anspruch nehmen, sagte die Außenministerin.

    Später nahm der Europarat in Brüssel eine gemeinsame Erklärung über eine „bedingungslose Solidarität“ mit Großbritannien zum Fall Skripal an. Die EU nehme Londons Ansicht sehr ernst, laut der Russland wahrscheinlich für den Fall Skripal verantwortlich sei, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters aus dem Text der Erklärung. 

     

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    Tags:
    Doppelagent, Aufklärung, Vergiftung, Sergej Skripal, Karin Kneissl, EU, Großbritannien, Österreich, Russland