16:56 28 März 2020
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    Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat den Wunsch der USA, Russland immer wieder dazu zu zwingen, für etwas zu zahlen, als „manisch“ und „bedauernswert“ bezeichnet. Damit reagierte er auf die jüngste Initiative Washingtons, die Möglichkeiten der Druckausübung auf Moskau wegen dessen Syrien- und Iran-Politik mit Riad zu diskutieren.

    „Man könnte wiederum Bedauern im Zusammenhang mit solch einem manischen Wunsch äußern, Russland immer wieder dazu zu bringen, für etwas zu zahlen“, sagte Peskow am Dienstag. Solch ein Wunsch verlautet ihm zufolge regelmäßig auf verschiedenen Ebenen aus Übersee. 

    „Russland hat immer seine Rechnungen bezahlt. Doch die Rechnungen von jemandem anderen wird Russland nie bezahlen“, betonte der Kreml-Sprecher. 

    Am Montag hatte ein hochrangiger Vertreter der US-Administration gegenüber Journalisten mitgeteilt, dass US-Präsident Donald Trump bei seinem Treffen mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman am Dienstag darüber sprechen wolle, wie Russland dazu gebracht werden könnte, für sein Vorgehen in Syrien und seine vermeintliche Unterstützung des Iran im Jemen zu zahlen.

     

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    Tags:
    Rechnung, zahlen, manisch, Saudi-Arabien, Syrien, Iran, USA, Russland