10:45 16 Oktober 2018
SNA Radio
    Facebook

    Zuckerbergs neue Erkenntnis zu Russland-Affäre

    © Sputnik /
    Politik
    Zum Kurzlink
    815215

    Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat sich zu angeblichen Verbindungen zwischen Russland und der für Donald Trumps Wahlkampfteam angeheuerten britischen Firma Cambridge Analytica geäußert.

    Laut der Zeitung „New York Times“ hatte die Firma Cambridge Analytica gesetzwidrig den Zugang zu Daten von 50 Millionen Facebook-Nutzern erlangt. Anhand dieser Daten hatten Experten die politischen Präferenzen von Wählern eingeschätzt und ihnen Werbung zugespielt, die ihren Interessen entsprach.

    Dabei wird vermutet, dass Cambridge Analytica angebliche Desinformationen von der russischen Firma Internet Research Agency (IRA) verbreitet hatte.     

    „Natürlich prüfen wir, was die IRA an kontinuierlicher Arbeit geleistet hat. Aber nichts davon, was wir bisher innerhalb von Facebook gemacht haben, zeigt irgendwelche Verbindung (zwischen Cambridge Analytica und IRA – Anm. d. Red.)“, so Zuckerberg. Das bedeute nicht, dass es keine Verbindungen gebe, doch seien sie nicht nachgewiesen worden, sagte der Facebook-Gründer weiter.

    Zuvor hatte die US-Staatsanwaltschaft Anklage gegen 13 Russen und drei russische Unternehmen (darunter auch die IRA) wegen angeblicher Einmischung in die US-Präsidentschaftswahlen erhoben.

    Haben Sie einen Account in den sozialen Netzwerken? Werden Sie Fan unserer Facebook- und Instagram-Seite!

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Russland-Affäre: Mueller will Trump befragen – Anwälte kämpfen dagegen
    Gerichtsklage: Führt Russland-Affäre zu Entlassung von US-Sonderermittler Mueller?
    Trumps Juristen prophezeien „Russland-Ermittlungen“ baldiges Ende
    Dutzende Wahlen beeinflusst: Lawrow wirft USA „Neoimperialismus“ vor
    Tags:
    Wahleinmischung, Staatsanwaltschaft, Unternehmen, Experten, Nutzer, Daten, Zugang, Wahlkampfteam, Verbindungen, Russland-Affäre, The New York Times, Facebook, Donald Trump, Mark Zuckerberg, USA, Russland