05:06 21 November 2018
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    Ukrainische Kriegsschiffe in Sewastopol auf der Krim (Archiv)Ukrainische Kriegsschiffe in Sewastopol auf der Krim (Archiv)

    „Absolut unfähig“ – Politiker antwortet auf Kiews Behauptungen zu Flotte

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    Die Ukraine will nach eigenen Angaben ihre Flotte während der Wiedervereinigung der Krim mit Russland bewusst „geopfert“ haben. Der stellvertretende Sprecher des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des russischen Parlaments, Jurij Shvytkin, kommentierte in einem Interview für den Sender RT diese Erklärung.

    Während der Wiedervereinigung der Halbinsel Krim mit Russland im Jahr 2014 blieben die ukrainischen Kriegsschiffe in ihren Häfen liegen. Vertreter der ukrainischen Marine haben dies nun damit erklärt, dass ihre Flotte, sich absichtlich „geopfert“ habe, um Kiew mehr Zeit zu geben, die Hauptstreitmacht zu „mobilisieren“ und „in Kampfbereitschaft“ zu bringen.

    Somit soll die Ukraine faktisch vor einer drohenden Eroberung gerettet worden sein.

    Laut dem stellvertretenden Sprecher des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des russischen Parlaments, Jurij Schwytkin, lag die Untätigkeit der ukrainischen Schiffe in den Tagen des Beitritts der Krim zu Russland allerdings kaum an ihrer bewussten „Aufopferung“, sondern vielmehr an ihrer Unfähigkeit.

    Eine Unfähigkeit, die bis heute anhalte, so der Politiker.

    "(Es war) ein völliger Mangel an Kampfbereitschaft, an starker militärischer Disziplin. Sowohl im Jahr 2014 als auch jetzt war sie (die ukrainische Flotte) unfähig“, erklärte Schwytkin.

    Gleichzeitig betonte er, dass die Flottenverbände, die freiwillig in die russische Marine eingetreten seien, sich gut integriert hätten und nun ihren Anteil am Schutz der russischen Seegrenzen leisten würden.

    Insgesamt sind diese Aussagen der ukrainischen Marinevertreter laut Schwytkin nichts weiter als eine „Provokation“, mit der die ukrainische Führung versucht, ihre Macht zu legitimieren.

    /NG/GS

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    Tags:
    Flottenverbände, Provokation, Marine, Seegrenzen, Kampfbereitschaft, Juri Schwytkin, Krim, Russland, Ukraine