08:04 20 Oktober 2018
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    oppositionelle Kämpfer verlassen Ost-Ghuta

    Syrien: 6.400 Militante mit Familien verließen Ost-Ghuta in den letzten zwei Tagen

    © REUTERS / Omar Sanadiki
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    Rund 6.400 Militante und Mitglieder ihrer Familien haben in den letzten zwei Tagen die syrische Stadt Ost-Ghuta verlassen. „Sie wurden in die Deeskalationszone Idlib gebracht“, teilte Generalmajor Juri Jewtuschenko, Chef des russischen Aussöhnungszentrums in Syrien, am Montag mit.

    Der UN-Sicherheitsrat hatte am 24. Februar die Resolution 2411 angenommen, wonach alle Konfliktseiten das Feuer einstellen und eine humanitäre Pause von mindestens 30 Tagen einlegen sollten. Auf Anordnung von Russlands Präsident und Oberbefehlshaber Wladimir Putin wurde vom 27. Februar an eine tägliche fünfstündige humanitäre Pause eingeführt. Zudem wurden im Raum von Ost-Ghuta einige Fluchtkorridore eröffnet, über die sowohl Zivilisten als auch Terroristen die umkämpfte Stadt verlassen können.

    Von Ost-Ghuta aus nehmen die Terroristen die syrische Hauptstadt Damaskus täglich unter Granat- und Raketenbeschuss.

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    Tags:
    humanitäre Pause, Fluchtkorridore, Terroristen, Wladimir Putin, Ost-Ghuta, Syrien, Russland