09:26 22 Oktober 2018
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    Nordkoreanische Interkontinentalraketen während der Parade in Pjöngjang (Archivbild)

    Kiew bestätigt: Ukrainische Teile in Nordkoreas Interkontinentalraketen

    © Sputnik / Ilya Pitalyow
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    Kiew hat die Tatsache bestätigt, dass die nordkoreanischen interkontinentalen ballistischen Raketen Fragmente enthalten könnten, die der ukrainische Staatsbetrieb Juschmasch hergestellt hatte. Dies erklärte am Mittwoch Dmitri Kiku, Experte der Uno-Arbeitsgruppe in Bezug auf die Sanktionen gegen Nordkorea.

    Laut Kiku hat die „Uno-Expertengruppe rechtswidrige Tätigkeiten untersucht, die mit der Entwicklung des (nordkoreanischen – Anm. d. Red.) Atom- und Raketenprogramms verbunden waren“.

    „Auf Nachfrage der Expertengruppe hat die Ukraine bestätigt, dass die nordkoreanischen Raketentriebwerke höchstwahrscheinlich ukrainische Bauelemente enthalten“, so Kiku.

    Mitte August 2017 hatte die US-Zeitung „The New York Times“ unter Berufung auf Experten und Geheimdienste berichtet, dass die Erfolge Nordkoreas bei Tests interkontinentaler ballistischer Raketen womöglich aus dem Kauf leistungsstarker Triebwerke ukrainischer Produktion auf dem Schwarzmarkt resultieren. Hergestellt worden sollen die Triebwerke angeblich beim ukrainischen Raketenbauer Juschmasch sein, hieß es.

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    interkontinentale ballistische Raketen, Triebwerk, Uno-Expertengruppe, Juschmasch, RIA Novosti, Uno, Dmitri Kiku, Nordkorea, Kiew, Ukraine