00:59 22 Juli 2018
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    Luftabwehrkomplex Buk (Archivbild)

    Russland bietet neuesten Fla-Raketen-Komplex zum Export an

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    Politik
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    Der russische staatliche Rüstungskonzern Rosoboronexport hat erstmals den neuesten Fla-Raketen-Komplex „Viking“ (dt. „Wikinger“) zum Export angeboten. Das gab der Vize-Generaldirektor des Unternehmens, Sergej Ladygin, am Mittwoch bekannt.

    „Das ist eine gute Nachricht für uns und unsere ausländischen Partner. Der Komplex ‚Viking‘, der die besten Eigenschaften der bekannten Serie von Fla-Raketen-Komplexen ‚Buk‘ beibehält, stellt ein neues Wort in der Entwicklung von Luftabwehrsystemen mittlerer Reichweite dar“, so Ladygin.

    Wie der Pressedienst des Rüstungskonzerns ferner mitteilte, verfügt „Viking“ im Unterschied zu seinen Vorgängern über mehrere Besonderheiten. Zum Beispiel sei seine Schussweite im Unterschied zum Fla-Raketen-Komplex „Buk-M2E“ um fast das 1,5-Fache auf 65 Kilometer gestiegen.

    Indes habe sich die Anzahl der Ziele, die gleichzeitig unter Beschuss genommen werden können, auf sechs pro Selbstfahrlafette erhöht. Ebenso sei die Anzahl von startbereiten Fla-Lenkgeschoßen in Feuerstellung aus zwei Kampfeinheiten von acht auf 18 gestiegen.

    „Viking“ ist eine neue Modifikation des russischen Flugabwehrraketensystems „Buk-М3“. Das Raketensystem dient zur Abwehr von Kampfflugzeugen, Kampfhubschraubern, Marschflugkörpern sowie Drohnen.

     

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    Tags:
    Export, Viking, Fla-Raketen-Komplex Buk-M2E, Rosoboronexport, Sergej Ladygin, Russland
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