15:59 24 April 2018
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    Ost-Ghuta: Russisches Militär verhindert Dutzende Selbstmordattentate auf Flüchtlinge

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    Das russische Militär hat laut Verteidigungsminister Sergej Schoigu Selbstmordanschläge in mit Flüchtlingen besetzten Bussen in der syrischen Stadt Ost-Ghuta verhindert sowie knapp 50 Sprengstoffgürtel beschlagnahmt.

    „Jeden Tag erhalten wir Informationen von Bürgern. Vor vier Tagen bekamen wir die Information über bevorstehende Provokationen mit Sprengstoffgürteln, mit Selbstmordattentätern, die vermutlich in Bussen mit Flüchtlingen platziert werden sollten. Leider ist diese Information bestätigt worden”, sagte Schoigu bei einem Treffen mit dem Uno-Sondergesandten für Syrien, Staffan de Mistura, am Donnerstag.

    Dem Verteidigungsminister zufolge gelang es dem russischen Militär, in Ost-Ghuta sieben Sprengstoffgürtel am Montag sowie 32 weitere am Dienstag und neun am Mittwoch zu beschlagnahmen.

    „Es ist nicht schwer sich vorzustellen, was passiert wäre, wenn diese Selbstmordattentäter sich in Bussen mit Flüchtlingen, wo sich auch Frauen und Kinder befanden, in die Luft gesprengt hätten. Es ist unwichtig, ob es sich um die Familien von Kämpfern handelt oder nicht“, unterstrich Schoigu.

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    Tags:
    Flüchtlinge, Sprengstoffgürtel, Selbstmordattentäter, Terroranschläge, Sergej Schoigu, Ost-Ghuta
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