16:28 14 November 2018
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    Britische Militärs nach dem Giftanschlag in Salisbury, 2018

    Provokation gegen Russland war längst geplant: Russischer Botschafter zu Fall Skripal

    © AFP 2018 / Adrian DENNIS
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    Der russische Botschafter in den USA Anatoli Antonow hat in einem Interview mit dem Sender „5. Kanal“ mitgeteilt, wie lange die mit dem Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal verbundene Provokation gegen Russland vorbereitet worden ist.

    „Wir haben aufmerksam verfolgt, wer in der letzten Zeit in die US-Botschaft in Moskau gekommen ist und was für Menschen das waren. Das waren Menschen aus dem Krisenzentrum, aus der britischen Abteilung des US-Außenministeriums", sagte der Diplomat.

    Alle diese Provokationen seien im Laufe von mehr als drei Wochen vorbereitet worden, betonte Antonow.

    Als Reaktion auf den Giftanschlag von Salisbury, für den Premierministerin Theresa May Russland verantwortlich macht, hatten mehrere EU-Länder sowie die USA, Kanada, Norwegen und die Ukraine russische Diplomaten ausgewiesen. Moskau reagierte mit symmetrischen Maßnahmen und wies Mitarbeiter der diplomatischen Vertretungen dieser Länder aus.

    Der für die britischen Geheimdienste arbeitende Ex-Oberst der russischen Militäraufklärung GRU Sergej Skripal und seine Tochter Julia waren am 4. März im britischen Salisbury vergiftet worden. Die britische Seite behauptet, an der Vergiftung der Skripals mit dem Stoff A234 sei der russische Staat beteiligt gewesen. Russland hat dies jedoch entschieden zurückgewiesen und eine objektive Untersuchung des Falls gefordert.

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    Tags:
    US-Botschaft, Sergej Skripal, Anatoli Antonow, Großbritannien, USA, Russland