13:16 18 Oktober 2018
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    Israel will tausende Afrikaner nach Westen abschieben - Deutschland mit dabei

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    Israel und das UNO-Flüchtlingshilfswerk haben sich auf eine Umsiedlung von mindestens 16.000 afrikanischen Flüchtlingen in westliche Länder geeinigt. Der größte Teil der im Land verbleibenden Migranten wird in Israel den Aufenthaltsstatus bekommen. Das teilte die Kanzlei des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu am Montag mit.

    Die erzielte Vereinbarung bedeutet den Verzicht auf das bisherige Programm des Landes zur Abschiebung tausender Migranten in ihre Heimatländer. Denjenigen, die Israel nicht freiwillig verlassen, sollte Gefängnis drohen.  Das Programm rief in der israelischen Gesellschaft Proteste hervor. 

    Dem neuen Plan zufolge sollen die Migranten innerhalb der kommenden fünf Jahre in verschiedene westliche Länder gebracht werden. Die restlichen wird Israel integrieren. 

    Mit dem Bau einer Mauer an der Grenze zu Ägypten ist es Israel in den vergangenen Jahren gelungen, die Migration aus Afrika auf null zu reduzieren. Im Januar gab das Land Pläne zur Abschiebung der bereits eingedrungen Flüchtlinge in „Drittländer“ bekannt. 

     

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    Tags:
    Flüchtlinge, Abschiebung, Migranten, Uno, Europa, Afrika, Israel