09:45 26 September 2020
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    Die Schweiz übt sich im Umgang mit Russland in Zurückhaltung. Geht es nach der Präsidentin der Außenpolitischen Kommission, Elisabeth Schneider-Schneiter (54), sollten die Sanktionen aufgehoben werden, schreibt die Zeitung „Blick“ (Montag).

    Die CVP-Politikerin setze auf einen Dialog mit Moskau. Sie sei auch nicht nur gegen neue Maßnahmen gegen Russland. „Sie spricht sich dafür aus, die Sanktionen zu beenden, die der Bundesrat in Folge der russischen Annexion der Krim erließ“, schreibt das Blatt.

    Schneider-Schneiter betont, dass „wir sowohl aus politischen als auch wirtschaftlichen Gründen besser auf solche Sanktionen verzichten sollten“. Sie plädiert auch dafür, den Russen das Stimmrecht im Europarat zurückzugeben. Sollte sich Moskau aus Straßburg verabschieden, „haben wir dem russischen Volk einen Bärendienst erwiesen“, so Schneider-Schneiter.

    Zuvor war bekannt gegeben worden, dass die Schweiz von irgendwelchen Schritten gegen Russland absehen wird, solange die Ermittlungen im Fall des vergifteten Ex-Doppelagenten Sergej Skripal am 4. März im britischen Salisbury laufen.

     

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    Tags:
    Aufhebung, Sanktionen, Elisabeth Schneider-Schneiter, Schweiz, Russland