10:45 22 April 2018
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    Zivilisten in Syrien

    40.000 Flüchtlinge ins befreite Ost-Ghuta zurückgekehrt

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    Politik
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    Nach dem Abzug der Militanten aus Ost-Ghuta kehren immer mehr Flüchtlinge in die syrische Region nahe Damaskus zurück. Nach Angaben des russischen Zentrums für die Versöhnung der Konfliktseiten sind bereits mehr als 40.000 Zivilisten heimgekehrt.

    Die syrischen Regierungstruppen haben mit Unterstützung des russischen Zentrums für die Versöhnung der Konfliktseiten die Arbeit zur Rückkehr der Zivilbevölkerung in die Ortschaften von Ost-Ghuta entfaltet, teilte der Chef des Versöhnungszentrums, General Juri Jewtuschenko, am Dienstag mit.

    Soldaten der syrischen Regierungsarmee nahe Damaskus
    © REUTERS / Omar Sanadiki

    „Zum heutigen Tag sind mehr als 40.000 Menschen in die Ortschaften von Ost-Ghuta zurückgekehrt.“

    Nach Jewtuschenkos Worten werden die befreiten Ortschaften Arbin, Zamalka, Ain Tarma und Jobar derzeit von Minen und Sprengfallen geräumt. Zudem würden die syrischen Regierungstruppen die zerstörte Infrastruktur für die schnellstmögliche Heimkehr der friedlichen Einwohner wiederherstellen.

    Ihm zufolge kehren die Bewohner von Sakba, Kafer-Batna, Bait-Sawa, Misraba, Modiara und Hazza weiterhin in ihre Häuser zurück.

    „Ab dem 1. April hält im Ergebnis der erzielten Vereinbarungen der Abzug der Kämpfer und ihrer Familienmitglieder aus der Stadt Duma in Ost-Ghuta an. Bisher haben mehr als 2000 Kämpfer und Mitglieder ihrer Familien die Stadt verlassen“, teilte der General mit.

    In der vergangenen Woche hatte die syrische staatliche Nachrichtenagentur Sana gemeldet, dass die Regierungstruppen und pro-syrische Verbände alle Ortschaften in Ost-Ghuta befreit hätten.

    Zum Thema:

    VIDEO aus dem Fluchtkorridor in Ost-Ghuta
    Operation für Abzug der Kämpfer aus Ost-Ghuta abgeschlossen – Versöhnungszentrum
    Tags:
    Ost-Ghuta, Damaskus, Syrien
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