17:24 23 April 2018
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    Kremlsprecher Dmitri Peskow

    Skripal-Fall: Kreml fordert Entschuldigung von May und Johnson

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    Politik
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    Die britische Premierministerin Theresa May und Außenminister Boris Johnson sollten sich für ihre Anschuldigungen im Fall des vergifteten Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und seiner Tochter Julia gegenüber Moskau entschuldigen. Das erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag in Moskau.

    Peskow nahm Stellung zu den Resultaten der Arbeit von Experten des britischen Geheimlabors Porton Down, die die Herkunft des beim Anschlag auf Skripal eingesetzten Giftstoffes nicht nachweisen konnten. „Die Theorie (der Briten) kann in keinem Fall bestätigt werden, weil sie sich nicht bestätigen lässt“, sagte der Sprecher.

    Russland habe von Anfang an erklärt, dass Moskau mit Skripals Vergiftung nichts zu tun hat. Wie würden der britische Außenminister, der Russlands Präsident Wladimir Putin für den Anschlag verantwortlich gemacht hat, und die Premierministerin in die Augen ihrer EU-Kollegen schauen, denen sie etwas erzählt hätten, fragte Peskow. „Der Marasmus ist zu weit fortgeschritten“, sagte er.

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    Tags:
    Vorwürfe, Fall, Entschuldigung, Vergiftung, EU, Boris Johnson, Theresa May, Wladimir Putin, Dmitri Peskow, Großbritannien, Russland
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