05:49 23 Juli 2018
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    Nach dem Beschuss im Donbass (Archiv)

    Kiew gesteht Mord an Zivilisten im Donbass

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    Politik
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    Kiew hat den Mord an Zivilisten im Donbass im Osten der Ukraine gestanden. „Ukrainische Militärs sind für die Tötung friedlicher Zivilisten in der Konfliktzone schuldig“, erklärte Georgi Tuka, Vizeminister für zeitweise okkupierte Territorien, am Dienstag in Kiew.

    „Ich kann Fakten bestätigen, über die wir normalerweise nicht laut sprechen. Ich meine Verbrechen, die von der ukrainischen Armee oder von Freiwilligenbataillonen begangen wurden“, sagte Tuka.

    Als Beispiel führte der Minister die Ermordung des Sohnes eines Farmers auf dem Territorium der selbst ernannten Volksrepublik Lugansk an, der 2014 spurlos verschwunden war.

    „Der junge Mann fuhr in seinem Auto und wurde an unserem Blockposten gestoppt. Seitdem fehlte von ihm jede Spur… Seine Leiche wurde erst nach zweieinhalb Jahren gefunden.“

    Ermittler hätten den Mord aufgeklärt und den Schuldigen gefunden. Das sei ein Armeeangehöriger gewesen, der zu achtjähriger Haftstrafe verurteilt worden sei. Seine Kameraden seien über das hohe Strafmaß erstaunt gewesen. „Der Verurteilte wusste nicht, dass der junge Mann nach der Verprügelung sterben wird“, zitierte Tuka einen Soldaten.

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    Tags:
    Ermittlung, Soldaten, Mord, Verurteilung, Donbass, Ukraine
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