09:59 21 April 2018
SNA Radio
    Terroristen in Syrien

    Zusammenschluss von Al-Qaida und IS nicht ausgeschlossen – FSB-Chef

    © AP Photo / Militant Photo
    Politik
    Zum Kurzlink
    3365

    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB schließt laut seinem Chef Alexander Bortnikow die Möglichkeit eines Zusammenschließens der Terrororganisation Al-Qaida und der Terrormiliz IS („Islamischer Staat*“, auch Daesh) in einer einheitlichen Struktur nicht aus.

    „Wir schließen die Möglichkeit der Wiedervereinigung vom IS und Al-Qaida in Form eines erneuerten Terror-Netzwerkes nicht aus“, sagte Bortnikow.

    „Die Hauptbedingung, die es solchen Strukturen wie Al-Qaida und IS ermöglicht, ihre Existenzfähigkeit zu bewahren, sind die Diskrepanzen zwischen den Ländern, die einen Anti-Terror-Kampf führen“, sagte er weiter.

    „Ein jeder unserer Staaten kann im Einzelnen Erfolge in lokalen Regionen erreichen. Aber er kann kaum selbstständig komplett die globale Bedrohung besiegen. Die Lösung dieser Aufgabe erfordert zweifellos die Konsolidierung einer maximalen Zahl von Teilnehmern, darunter auch von jenen, zwischen denen es Diskrepanzen in unterschiedlichen Fragen der internationalen Politik gibt“, sagte der FSB-Chef abschließend.

    *„Islamischer Staat“, auch „Daesh“, eine in Russland verbotene Terrorvereinigung.

    Zum Thema:

    Mit Hilfe von Industriestaaten entwickelt: 17 Terror-Drohnen in Syrien vernichtet
    Anti-Terror-Operation in Südrussland: Behörden veröffentlichen Kampfaufnahmen - VIDEO
    Terror in Frankreich: Gegen Geisel ausgetauschter Polizist gestorben
    Tags:
    Terror, Wiedervereinigung, Al-Qaida, Terrormiliz Daesh, Russland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren