01:25 20 April 2018
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    Zivilisten verlassen Ost-Ghuta

    Kein C-Waffen-Einsatz im syrischen Duma: Versöhnungszentrum erläutert, warum

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    Politik
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    Der Chef des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien, Generalmajor Juri Jewtuschenko, hat die Vorwürfe gegen die syrische Regierungsarmee wegen des angeblichen Einsatzes von Chemie-Waffen in Ost-Ghuta als falsch bezeichnet.

    Laut Jewtuschenko wird dies durch die Vereinbarung zwischen den russischen Militärs und der radikalen Gruppierung „Dschaisch al-Islam" bestätigt, der zufolge 8.000 Extremisten aus der Stadt Duma abgezogen werden sollen.

    „Das beweist noch einmal, dass keine Chemie-Waffen in dieser Teilregion eingesetzt worden sind und dass alle Vorwürfe gegen die Regierungstruppen von Seiten des Westens nichts mehr als eine weitere Fälschung sind", sagte er.

    Zuvor hatte das russische Außenministerium geäußert, die Falschmeldungen über den angeblichen Einsatz von Giftstoffen durch die syrischen Truppen würden darauf abzielen, die Terroristen reinzuwaschen und mögliche Militärschläge von außen zu legitimieren.

    Zuvor hatten eine Reihe von syrischen oppositionellen Web-Portalen sowie der TV-Sender „Al Jazeera" unter Verweis auf bewaffnete Extremisten über einen angeblichen Einsatz von Chlorbomben in der Stadt Duma berichtet, bei dem Dutzende Zivilsten umgekommen sein sollen.

    Der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow hatte bereits Mitte März vor einer Provokation gewarnt, bei der Terrorkämpfer in Ost-Ghuta den Einsatz von chemischen Waffen inszenieren sollten. Nach den Erkenntnissen der russischen Militärs sollten die USA diese Provokation als Vorwand nutzen, um Militärschläge gegen Regierungsviertel von Damaskus zu versetzen, sagte Gerassimow.

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    Tags:
    Fälschung, Einsatz, Chemiewaffen, syrische Armee, Dschaisch al-Islam, Russisches Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien, Juri Jewtuschenko, USA, Russland, Duma, Ost-Ghuta, Syrien