07:06 16 Juli 2018
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    Chemieschutzanzug (Symbolbild)

    Russische Botschaft: Wohl jedes Chemielabor kann „Nowitschok“ synthetisieren

    © AFP 2018 / GUILLAUME SOUVANT
    Politik
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    Jedes moderne Chemielabor ist imstande, den Giftstoff zu synthetisieren, mit dem der Ex-Agent Sergej Skripal und seine Tochter Julia in Großbritannien vergiftet worden sein sollen. Das ist dem Bericht der russischen Botschaft in London zu entnehmen, der zum Vorfall in Salisbury verbreitet wurde.

    „Unter Beachtung der umfassenden wissenschaftlichen Literatur kann man mit Sicherheit behaupten, dass jedes moderne Chemielabor imstande ist, ‚Nowitschok‘ zu synthetisieren“, heißt es im Bericht.

    Die Beziehungen zwischen Russland und Großbritannien haben sich angesichts des Vorfalls im britischen Salisbury stark zugespitzt, wo der russisch-britische Ex-Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia Anfang März vergiftet wurden. London behauptet, die beiden seien mit dem Stoff A234 — in Großbritannien als „Nowitschok“ bekannt — vergiftet worden, und wirft Moskau vor, in das Attentat verwickelt zu sein, weil der Giftstoff nach Angaben von Experten sowjetischer Herkunft gewesen sein soll. Russland weist die Vorwürfe entschieden zurück.

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    Tags:
    synthetisieren, Giftstoff, Chemielabor, Russische Botschaft in London, Chemielabor, Julia Skripal, Sergej Skripal, Salisbury, Großbritannien, Russland
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