07:30 11 Juli 2020
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    Am frühen Samstagmorgen (Freitagabend Ortszeit) hat der US-Präsident Donald Trump angeordnet, die schon davor versprochenen Luftschläge gegen syrische Ziele durchzuführen. Augenzeugen berichten übereinstimmend über Explosionen in der syrischen Hauptstadt und an mehreren weiteren Orten.

    An den Luftangriffen sollen sich neben US-Militärkräften französische und britische Kampfjets beteiligt haben.

    ​​Bei den zerbombten Zielen soll es sich dabei um Stellen handeln, wo angeblich Giftgas gelagert oder hergestellt worden sei. Mindestens sechs laute Explosionen seien in Damaskus zu hören gewesen, berichten Augenzeugen und Korrespondenten. Im Osten der Stadt breite sich Feuer aus.

    ​Die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldet derweilen, dass die "amerikanisch-britisch-französische Aggression" mit syrischer Luftabwehr bekämpft werde. 13 Raketen seien noch rechtzeitig abgefangen worden.

    ​Laut US-Medien waren an dem "Präzisionseinsatz" Schiffe und Flugzeuge beteiligt. Nach Informationen von US-Generalstabschef Joseph Dunford, sei eine Forschungseinrichtung bei Damaskus zerbombt worden. Weitere Ziele seien ein Kommandozentrum und eine Lagerstätte unweit von Homs gewesen.

    ​Mit den Luftschlägen habe man vermeiden wollen, so Dunford, dass in Syrien ein weiteres Mal Giftgas zum Einsatz komme. Der Einsatz sei beendet, man ziehe jedoch weitere Luftschläge in Betracht. Die Operation sei eine "Vergeltung", sagte US-Präsident Trump in einer Fernsehansprache.

     

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    Tags:
    Vergeltung, Sarin, Raketenschlag, Giftgas, Raketen, Explosion, Tomahawk-Rakete, Donald Trump, Baschar al-Assad, Wladimir Putin, Damaskus, Syrien