12:03 19 Juli 2018
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    Nach US-Angriff: Russland erwägt FlaRak-Lieferung an Syrien

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    Politik
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    Russland kann die Möglichkeit der Lieferungen von S-300 Flugabwehrraketenkomplexen an Syrien und andere Länder wieder in Betracht ziehen.

    Dies hat der Chef der Hauptverwaltung für Operatives im russischen Generalstab Sergej Rudskoj mitgeteilt.

     „Ich möchte anmerken, dass wir vor einigen Jahren mit Rücksicht auf den nachdrücklichen Wunsch unserer gewissen westlichen Partner die Lieferung der S-300 Flugabwehrraketensysteme an Syrien abgelehnt haben. Im Hinblick auf die jüngsten Ereignisse halten wir es für möglich, zur Überlegung dieser Frage zurückzukehren. Nicht nur in Bezug auf Syrien, sondern auch auf andere Staaten“, sagte Rudskoj gegenüber dem Fernsehsender „Rossija 24“.

    Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin erklärt, Russland verurteile auf Schärfste den Angriff auf Syrien, wo russische Militärs der rechtmäßigen Regierung Hilfe bei der Terrorbekämpfung leisten würden.

    Kampfjets auf dem US-Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt
    © REUTERS / U.S. Navy/ Mass Communication Specialist Seaman Michael Hogan/ Handout
    Früher hatte sich der Präsident der USA Donald Trump mit einer Rede an die Nation gewandt und dabei die Schläge gegen Syrien angekündigt. Der Angriff ist auch von Großbritannien und Frankreich bestätigt worden.

    Das Verteidigungsministerium Russlands hat mitgeteilt, die Kampfjets und Kriegsschiffe der US-Streitkräfte hätten am heutigen Samstag von 2:42 MESZ bis 4:10 MESZ zusammen mit den Fliegerkräften Großbritanniens und Frankreichs mehr als 100 Marschflugkörper und Luft-Boden-Raketen gegen militärische und zivile Objekte der Arabischen Republik Syrien abgefeuert. Ein wesentlicher Teil davon wurde bei Anflug an die Ziele von der syrischen Abwehr abgeschossen.

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    Tags:
    Raketenabwehrkomplex, Boden-Luft-Rakete, Raketenangriff, Kampfjet, Terrorbekämpfung, Verhandlungen, Marschflugkörper, Kriegsschiffe, Waffenlieferungen, S-300-System, Angriff, amerikanische Streitkräfte, Generalstab der russischen Streitkräfte, Rossija 24, US-Streitkräfte, Verteidigungsministerium Russlands, Sergej Rudskoj, Donald Trump, Wladimir Putin, Damaskus, Großbritannien, Syrien, USA, Frankreich, Russland
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