22:50 22 September 2018
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    Wladimir Putin beim Telefonat (Archivbild)

    Putin-Merkel-Telefonat: Syrien und Nord Stream 2 im Mittelpunkt – Kreml

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    Politik
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    Der russische Präsident Wladimir Putin und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel haben die Zuspitzung der Situation in Syrien besprochen. Im Mittelpunkt des bilateralen Gesprächs stand auch die Umsetzung des Projekts Nord Stream 2. Dies geht aus der Erklärung des Kremls am Dienstag hervor.

    Demnach haben Putin und Merkel betont, dass eine gründliche und objektive Untersuchung der sich in Syrien befindenden OPCW-Mission wichtig sei.

    „Die Verschärfung der Lage in und um Syrien wurde ausführlich diskutiert. Der russische Präsident betonte erneut, dass das Vorgehen einer Gruppe westlicher Länder, die einen Aggressionsakt  gegenüber der Arabischen Republik Syrien verübt hätten, gegen das Völkerrecht einschließlich der UN-Charta verstoße und dem Prozess der friedlichen Regulierung der syrischen Krise erheblich schade“, heißt es in der Erklärung.

    Zuvor war berichtet worden, dass der Westen dem offiziellen Damaskus vorgeworfen hatte, die syrische Stadt Duma in Ost-Ghuta mit Chemie-Waffen angegriffen zu haben. Moskau dementierte diese Informationen. Das russische Außenministerium teilte mit, dass derartige Falschmeldungen das Ziel verfolgen würden, Terroristen zu schützen und mögliche Militärschläge von außen zu rechtfertigen.

    Die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich verübten am 14. April Raketenangriffe auf syrische Regierungseinrichtungen, die ihrer Meinung nach für die Herstellung chemischer Waffen genützt werden.

    Darüber hinaus stand bei dem Putin-Merkel-Telefonat die Umsetzung des Projekts Nord Stream 2 im Mittelpunkt.

     

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    Tags:
    Nord Stream 2, OPCW, Angela Merkel, Wladimir Putin, Genf, Astana, Syrien, Deutschland, Russland