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17:17 14 Oktober 2019
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    Tomahawk-Schlag der US-Navy gegen Syrien

    US-Schlag gegen Syrien wird Lage weder diplomatisch noch militärisch ändern – Experte

    © REUTERS / U.S. Navy/ Lt. j.g Matthew Daniels/ Handout
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    Raketenschläge der USA, Großbritanniens und Frankreichs gegen Syrien werden weder militärisch noch politisch irgendwelche Folgen nach sich ziehen. Das sagte Professor Andrej Korotajew von der Moskauer Wirtschaftshochschule am Mittwoch.

    „Die militärischen Folgen (solcher Schläge) für die weitere Entwicklung in Syrien sind gleich Null und können die militärische Lage im Land nicht ändern. Jetzt liegt es klar auf der Hand, dass Damaskus in militärischer Sicht deutlich überlegen ist. Das syrische Militär kontrolliert mehr als zwei Drittel des Territoriums des Landes“, sagte Korotajew bei einer von RIA Novosti veranstalteten Rundtischsitzung.

    Das betreffe auch die Diplomatie. Es sei offenkundig, dass derartige Handlungen Damaskus nicht zu Verhandlungen in Genf unter amerikanischen Bedingungen zwingen würden. „Das ist absolut nicht realistisch“, sagte der Experte.

    Die USA, Großbritannien und Frankreich hatten in der Nacht zum 14. April Raketenangriffe auf Ziele in Syrien geflogen. Auf diverse Objekte, die aus Sicht des Westens mit der Produktion von Kampfstoffen zu tun haben, wurden 103 Raketen abgefeuert, die meisten konnten von der syrischen Abwehr abgefangen werden.

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    Tags:
    Experte, Folgen, Militärschlag, Andrej Korotajew, Russland, Syrien, USA