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    Moskau beklagt „Visa-Blockade“ seitens USA – und droht mit Flugverbindungs-Stopp

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    Moskau schließt nicht aus, dass im Zusammenhang mit der Visa-Blockade, die die US-Behörden gegen russische Bürger aufbauen, die beiden Länder ohne Flugverbindung bleiben können. Dies verlautete am Donnerstag aus der Informations- und Presseabteilung des Außenministeriums.

    „Es ist nicht ausgeschlossen, dass unsere Länder ohne Flugverbindung bleiben. ‚Aeroflot‘, die als einzige Fluggesellschaft die Flugverbindung zwischen Russland und den USA gestaltet, kann gezwungen werden, die Flüge einzustellen, da ihre Crews immer größere Schwierigkeiten beim Erhalt der Visa empfinden“, heißt es in der Mitteilung.

    Im russischen Außenministerium wird die Situation um die Ausstellung der Einreisegenehmigungen als „äußerst deprimierend“ bezeichnet. Die offizielle Wartedauer auf ein Interview, die im August 2017 bis zu 85 Tage betrug, beträgt nun acht Monate. Es werde somit jetzt sinnlos werden, überhaupt Visa zu beantragen, stellt das Außenamt fest.

    Im Außenamt wird betont, dass derartige Einschränkungen das russisch-amerikanische Abkommen über die Flugverbindung von 1994 verletzen, das eine vorzeitige Gewährung aller nötigen Dokumente für die Crews der Passagiermaschinen vorsieht.

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    Abkommen, Einreisegenehmigung, Visa-Blockade, Flugverbindung, Crews, Aeroflot, Außenministerium Russlands, Moskau, Russland, USA
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