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    US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un

    Lawrow: Deshalb bietet sich Russland nicht als Standort für Kim-Trump-Treffen an

    © AP Photo / Ahn Young-joon
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    Russland ist nicht bereit, sich als Plattform für das Treffen zwischen dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump und dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un anzubieten. Das erklärte Russlands Außenminister Sergej Lawrow.

    „Nein. Ich denke nicht, dass wir in dieser Frage aktiv sein oder irgendeine Initiative zeigen sollen“, antwortete Lawrow auf die Frage, ob Russland bereit sei, sich als Gastgeber für das geplante Treffen von Kim und Trump anzubieten.

    Russland begrüßt jedoch Lawrow zufolge die Durchführung des amerikanisch-nordkoreanischen Gipfeltreffens.

    „Wir können nicht den Misserfolg dieses Treffens wünschen“, betonte er weiter.

    Am 27. April soll sich Kim mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In treffen. Im Mai soll ein Gipfeltreffen mit dem US-Präsidenten stattfinden.

    Die Situation auf der koreanischen Halbinsel verschlechterte sich im Jahr 2017 dramatisch, nachdem Nordkorea eine Reihe von Raketenstarts sowie einen Atomtest durchgeführt hatte. Im Dezember 2017 verhängte der UN-Sicherheitsrat neue internationale Sanktionen gegen das Land.

    Am 18. Januar 2018 hatte der US-Verteidigungsminister James Mattis während des gemeinsamen Abendessens vor der Ministertagung westlicher Staaten zur Nordkorea-Krise in Vancouver erklärt, dass Washington einen Plan für einen Krieg gegen Nordkorea besitze. Dies berichtete die Agentur Kyodo.

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    Tags:
    Treffen, Donald Trump, Kim Jong Un, Sergej Lawrow, Nordkorea, USA, Russland
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