SNA Radio
    NH17-Absturz in der Ostukraine

    MH17-Absturz über Ukraine: Donezk übergibt den Niederlanden Überreste der Opfer

    © Sputnik / Mihail Voskressensky
    Politik
    Zum Kurzlink
    1753

    Vertreter der selbsterklärten Volksrepublik Donezk haben Vertretern der Niederlande Körperfragmente von Opfern des Absturzes der malaysischen Boeing über dem Donbass übergeben.

    „Den Vertretern der Niederlande wurden heute Fragmente von Überresten der Opfer des Absturzes von Flug MH17 übergeben“, zitiert Sputnik den Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft der Volksrepublik Donezk.

    Zuvor hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow nach den Verhandlungen mit seinem niederländischen Amtskollegen Stef Blok erklärt, dass die Ukraine mehrere Fragen zum Absturz der malaysischen Boeing-777 beantworten müsse.

    Der Flug MH17 aus Amsterdam nach Kuala Lumpur war am  17. Juli 2014 im Gebiet Donezk der Ukraine im Raum des im April ausgebrochenen bewaffneten Konflikts zwischen den Regierungstruppen und den Formationen der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk abgestürzt. An Bord der Maschine befanden sich 298 Menschen, keiner überlebte.

    Die Konfliktseiten lehnen es ab, ihre Verwicklung in die Vernichtung der Passagiermaschine zuzugeben. Im Bericht der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe wurde behauptet, dass das Flugabwehr-Raketensystem „Buk“, aus dem das Flugzeug getroffen worden sein soll, aus Russland gebracht und dann dorthin zurückgebracht worden sei. Moskau betrachtet die Untersuchung jedoch als voreingenommen, denn die Hauptdaten für den Bericht seien von der ukrainischen Seite erhalten worden.

     

    Zum Thema:

    Drei Jahre MH-17-Abschuss: Buk-Raketen fliegen wieder über Ukraine
    MH-17: Russlands Ex-Luftwaffenchef wirft niederländischen Ermittlern Sabotage vor
    Kreml-Sprecher: MH-17-Ermittlungsbericht enthält viele Widersprüche und keine Beweise
    Russische Militärs: Ukraine lenkt Ermittlung zu MH-17-Abschuss auf falsche Spur
    Tags:
    Absturz, Opfer, MH17, Niederlande, Ukraine
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren