12:03 07 Juli 2020
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    Die in Großbritannien vergiftete Julia Skripal – Tochter von Ex-Spion Sergej Skripal – soll einem Zeitungsbericht zufolge vor kurzem nach Russland telefoniert haben. „Julia hat mehrmals beim kynologischen Zentrum in Podolsk bei Moskau angerufen, um sich über das Schicksal ihres Hundes zu informieren“, schreibt die Zeitung „Moskowski Komsomolez“.

    „Julias rassenloser schwarzer Hund mit dem Namen Nuar befindet sich seit ihrem Abflug im März nach Salisbury in diesem Zentrum. Nach der Vergiftung Julias und ihres Vaters wurde der Aufenthalt von Nuar im kynologischen Zentrum von einer unbekannten Person bezahlt“, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten Artikel.

    Der Direktor des Zentrums habe die Angaben bestätigt. Er habe aber mit Julia nicht persönlich gesprochen, sie habe mit anderen Mitarbeitern telefoniert, sagte er.

    Mehr zum Thema: Julia Skripals Erklärung: Russische Botschaft zweifelt an Echtheit

    Julia Skripal und ihr Vater Sergej Skripal – Ex-Oberst des russischen Militärgeheimdienstes GRU – waren am 4. März auf einer Parkbank im südenglischen Salisbury bewusstlos aufgefunden worden. Die britische Seite behauptet, dass die beiden mit dem Nervenkampfstoff A234 – in Großbritannien als Nowitschok bekannt – vergiftet wurden, und macht Russland für die Attacke verantwortlich. Moskau weist jegliche Anschuldigungen vehement zurück.

     

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    Tags:
    Auskunft, Hund, Kynologiezentrum, Telefonat, Julia Skripal, Russland, Großbritannien