20:38 23 Oktober 2018
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    Die russische Botschaft in London

    Briten entschuldigen sich bei russischen Diplomaten für ihre Regierung

    © AFP 2018 / Justin TALLIS
    Politik
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    Im Giftskandal um den Ex-Spion Sergej Skripal bekommt die russische Botschaft in London nach eigenen Angaben von einfachen Briten Briefe mit Worten der Unterstützung.

    Einige der Briefe haben russische Diplomaten auf ihrem Twitter-Account veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass viele britische Bürger das Vorgehen ihrer Regierung in der Giftaffäre bedauern und die Vorwürfe gegen Russland für gefälscht halten.

    „Sehr geehrte Herren, ich bedaure die Verhaltensweise unserer Regierung im ‚Fall Skripal‘. Ich bin überzeugt, dass dies gemacht wurde, um Russland zu diskreditieren und die Aufmerksamkeit von unseren eigenen Problemen, den grausamen Taten in London und der schwachen Brexit-Politik abzulenken.“

     

    Solche Worte hat ein britischer Bürger an die russische Botschaft gerichtet.

    In einigen Briefen haben die Briten der russischen Regierung und dem Präsidenten Wladimir Putin ihr persönliches Mitgefühl ausgedrückt. Außerdem haben sie die Politik der britischen Premierministerin Theresa May als verantwortungslos bezeichnet. 

    Die britischen Behörden behaupten, die Skripals seien angeblich mit einem Kampfstoff vergiftet worden, der im Rahmen des sowjetischen „Nowitschok“-Programms entwickelt worden sei. London beschuldigt Moskau der Vergiftung, obwohl es weder in der UdSSR noch in Russland eine C-Waffe mit diesem Namen gegeben hat.

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    Tags:
    Vergiftung, Nowitschok, Twitter, Russische Botschaft in London, Sergej Skripal, Theresa May, Wladimir Putin, Russland, Großbritannien, London, Salisbury