11:51 19 August 2018
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    Protestaktion der Autofahrer vor dem Gebäude der ukrainischen Regierung

    Ukrainischer Politiker formuliert neue Forderung des Westens an Kiew

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    Politik
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    Der Westen stellt in Andeutungen eine neue Forderung an Kiew. Es geht dabei um einen Machtwechsel in der Ukraine. Diese Meinung äußerte der ukrainische Parlamentsabgeordnete Wadim Rabinowitsch gegenüber dem Sender „112 Ukraine“.

    „Ich glaube, alle haben die vom Westen ausgehenden Signale verstanden, die Folgendes für unsere Macht bedeuten: Zum Beispiel sind alle Hauptanhänger der Volksfront (politische Partei in der Ukraine – Anm. d. Red.) nach Washington gefahren und wurden dort herrlich empfangen. Es waren da keine Leute des Präsidenten“, erklärte Rabinowitsch live in der Sendung.

    Dem ukrainischen Politiker zufolge besagen „alle Angelegenheiten, alle diesen kleinen Signale, die aus dem Westen hereinkommen“ nur das Eine – dass die westlichen Staaten „einen Machtwechsel in der Ukraine fordern“.

    Um an der Macht zu bleiben, müsse der gegenwärtige Präsident Pjotr Poroschenko am Wahlkampf teilnehmen, könne das aber nicht tun, weil „der Westen es nicht zulässt“, glaubt Rabinowitsch, Mitglied der Partei „Oppositionsblock“.

    Zum Thema einer eventuellen vorgezogenen Wahl räumte Rabinowitsch ein, dass Wahlen in jedem Fall nötig seien, abgesehen davon, ob sie „jetzt oder später“ stattfinden.

    Die ukrainische Präsidentenwahl soll am 31. März 2019 stattfinden.

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    Abgeordneter, Vorwurf, Vorbereitung, Machtwechsel, Partei „Oppositionsblock, Wadim Rabinowitsch, Petro Poroschenko, USA, Ukraine
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