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    Autos mit OPCW-Inspekteure in Damaskus

    Prank-Journalisten: OPCW-Chef dementiert Behinderung von Mission durch Russland

    © AP Photo / Bassem Mroue
    Politik
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    Die russischen Prank-Journalisten Wowan und Lexus, die durch ihre Anrufe bei Promis und Staatschefs bekannt wurden, haben eigenen Angaben zufolge mit dem Chef der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) Ahmed Üzümcü telefoniert.

    Er soll gesagt haben, dass Russland den OPCW-Experten in der syrischen Ortschaft Duma nicht im Wege stehe und auch keine Reinigungsversuche am angeblichem Tatort unternehme. 

    „Wir haben solche Spekulationen von einigen Ländern gehört und wir können dies nicht bestätigten“, soll der OPCW-Chef in dem Telefongespräch gesagt haben, das auf dem Youtube-Kanal von Wowan und Lexus zugänglich ist. 

    „Es scheint, dass sie (die Russen – Anm. der Red.) uns  helfen wollen, uns einzurichten und die Sicherheit zu gewährleisten. Sie haben uns darüber auch offiziell informiert“, habe Üzümcü gesagt. „Wir hoffen, dass wir unter den aktuellen Bedingungen unsere Arbeit erledigen und die Mission abschließen werden“. 

    Der Westen wirft Damaskus den Einsatz von Chemiewaffen in der Ortschaft Duma in Ost-Ghuta am 7. April vor. Am 14. April hatten die USA, Großbritannien und Frankreich als Vergeltung für die vermeintliche Giftgasattacke in der Stadt Duma mehr als 100 Marschflugkörper und Luft-Boden-Raketen gegen Objekte in Syrien gefeuert. Die meisten davon wurden von der syrischen Luftabwehr abgefangen. Russlands Präsident Putin kritisierte die Luftschläge als Aggressionsakt gegen einen souveränen Staat. 

     

    Tags:
    Chemiewaffen, Mission, Störung, Dementi, die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), Wowan und Lexus, Duma, Russland, Syrien
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