05:07 15 August 2018
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    Russlands Außenminister Sergeij Lawrow beim Treffen mit dem Chinas Präsidenten Xi Jinping

    Lawrow: Unterstützung der jüngsten Raketenschläge gegen Syrien wurde erzwungen

    © REUTERS / Naohiko Hatta
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    Länder, die die jüngsten Raketenschläge gegen Syrien unterstützten, sind dazu erzwungen worden. Wie Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Montag in Peking erklärte, waren sie sich darüber im Klaren, dass es sich um eine unannehmbare Methode zur Beilegung ernsthafter internationaler Krisen handelt.

    „Mehrere Länder wurden zur Zustimmung oder zum Verständnis für diese absolut rechtswidrige Aktion der USA, Großbritanniens und Frankreichs gezwungen… Alle unparteiischen Beobachter sollten sich darüber klar werden, dass mit diesem Angriff ein Versuch unternommen wurde, die Ermittlungen durch Experten der (Organisation für das Verbot chemischer Waffen) OPCW zum Scheitern zu bringen.“

    Darüber hinaus sollte die „positive Tendenz gestoppt werden, die sich bei der Beilegung des Syrien-Konflikts abgezeichnet hat“, sagte der russische Chefdiplomat. Er äußerte die Überzeugung, dass die Wahrheit früher oder später ans Tageslicht kommt.

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    Tags:
    Raketenangriff, Ermittlung, Konflikt, OPCW, Großbritannien, USA, Frankreich, Russland
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