00:09 19 November 2018
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    Der neue russische U-Wasser-Drohne (Screenshot aus dem Video)

    Russische Waffe des „Jüngsten Tages“: Die Einzelheiten

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    Jene russischen Nuklearwaffen, mit denen die Unterseedrohnen ausgestattet sind, könnten ganze Küstenstädte vernichten. Dies schreibt die US-Webseite „Business Insider“.

    Das Internetportal widmet sich der russischen Unterwasserdrohne „Status-6“, die in den ausländischen Medien als eine „Waffe des Jüngsten Tages“ bezeichnet wird. Sie soll Sprengköpfe mit einer Sprengkraft von bis zu 50 Megatonnen tragen können, so „Business Insider“.  

    Der Einsatz einer Nuklearwaffe mit einer Sprengkraft von 20 bis 50 Megatonnen in der Nähe einer Ozeanküste soll eine Explosion mit einer Sprengkraft verursachen, die mit den Tsunamis nach dem Erdbeben in Japan 2011 vergleichbar sei. Darüber hinaus könne eine Unterwasserexplosion nach Angaben der Spezialisten Wellen mit einer Höhe von bis zu 100 Metern zur Folge haben.

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    „Business Insider“ betont, dass die Unterwasserexplosion eines Torpedos des „Status-6“-Komplexes Tonnen bestrahlten Wassers emporheben und in der Nähe der Zerstörungszone einen katastrophalen radioaktiven Regen auslösen könne. Sollte es zu einer Explosion vor der Küste von Los Angeles oder San Diego kommen, wäre die Zerstörungswirkung von radioaktiven Niederschlägen wegen des häufigen Seewindes noch größer.

    Russlands Präsident Wladimir Putin hatte in seiner Ansprache an die Föderale Versammlung am 1. März die neuesten russischen Waffensysteme vorgestellt, darunter auch Unterwasserdrohnen. Diese Drohnen sollen sich in einer Tiefe, mit einer interkontinentalen Reichweite und mit einer Geschwindigkeit bewegen können, die jene von U-Booten, modernsten Torpedos und allen Schiffstypen mehrfach übertrifft.

    Die Drohnen könnten sowohl mit konventioneller als auch mit nuklearer Munition ausgestattet werden. Dies soll ihnen ermöglichen, eine breite Reihe von Zielen zu bekämpfen, darunter Flugzeugträgerkampfgruppen, Küstenbefestigungen und Infrastruktur. Putin hatte nicht präzisiert, ob es sich dabei um „Status-6“ handelt.

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    Gerät, Niederschläge, Torpedo, Nuklearwaffen, Sprengkraft, Tsunami, Einsatz, U-Boot, Explosion, Status-6, Business Insider, Wladimir Putin, San Diego, Los Angeles, USA, Russland