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    US-Kampfjet F-22 Raptor über Syrien (Archivbild)

    Amerikaner hatten und werden weiter Probleme bei Flügen über Syrien haben – Experte

    © Foto: U.S. Air National Guard/Staff Sgt. Colton Elliott
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    Die amerikanischen Flugzeuge können sich tatsächlich elektronischen Schutzmaßnahmen bei ihren Flügen über Syrien unterziehen. Kein Wunder: Die US-Streitkräfte haben kein Recht, sich im Luftraum dieses Landes zu befinden. Dies sagte der russische Militärexperte und Chefredakteur der Zeitschrift „Nationalverteidigung“ Igor Korottschenko.

    Zuvor hatte der Leiter des Special Operations Command, General Tony Thomas, erklärt, dass die US-Flugzeuge, die die Kommandotruppen in Syrien aus der Luft unterstützen, auf Widerstand durch Mittel der elektronischen Kampfführung gestoßen seien.

    US-Transportflugzeug  AC-130
    © AP Photo / Senior Airman Keith James/U.S. Air Force
    „Wir verfügen über keine Quellen der amerikanischen Informationen zu dieser Frage, deswegen kann es sowohl eine Verschärfung der Situation als auch die Wahrheit sein. Jedenfalls ist in der Frage, inwieweit dies wirklich passiert, eine eindeutige Einschätzung schwierig. Wichtig ist, zu verstehen, dass die Handlungen der US-Kräfte auf dem Territorium Syriens aus der Sicht der Normen des internationalen Rechts nicht legitim sind“, sagte der Experte.

    Die Präsenz der amerikanischen Militärs in Syrien soll demnach als internationale Aggression eingestuft werden.

    „Die USA haben kein Recht, sich im Luftraum über Syrien oder auf dem Territorium Syriens zu befinden, deswegen haben und werden sie weiter Probleme haben“, so Korottschenko abschließend.

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    Tags:
    elektronische Kampfführung, Flüge, Luftraum, Streitkräfte, Präsenz, Syrien, USA
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